29. Sep. 2025
Einmal im Jahr verwandelt sich Berlin in ein Mekka für Technikbegeisterte: Auf der IFA 2025 trifft sich die ganze Welt, um die neuesten Trends und Innovationen der Technologiebranche zu erleben. Zwischen riesigen TV-Screens, smarten Haushaltsgeräten und unzähligen Gadgets finden sich aber auch Räume für Themen, die tiefer gehen. Erstmals stand die IFA in diesem Jahr unter dem großen Leitmotiv Sustainability und Circular Economy – und genau hier darf SHIFT natürlich nicht fehlen. 😉
Umso mehr freut es uns, dass wir neben großen Marken wie Anker oder Liebherr den IFA 2025 Innovation Award in der Kategorie Best in Sustainability Tech für das SHIFTphone 8 gewinnen konnten. Für uns ist das ein starkes Signal und eine wertvolle Bestätigung, dass wir mit unserem Weg tatsächlich etwas bewegen.

Für uns ist die IFA 2025 weit mehr als nur eine Messe. Sie ist ein Schaufenster in die Welt und eine Plattform, die unsere Arbeit sichtbarer macht: von der Vorstellung neuer Projekte, über gemeinsame Aktionen mit befreundeten Unternehmen wie Cradle2Cradle oder Murena, bis hin zu wertvollen Begegnungen mit unseren Partnern aus dem asiatischen Raum. Die IFA ist ein Ort der Inspiration und der Bestätigung. Ein Ort, an dem wir unsere Vision von fairer, modularer und langlebiger Technologie teilen können und an dem wir spüren, wie groß das Interesse daran ist.

Fotocredits: Cradle to Cradle NGO, Simon Wiech

Stimmen von der IFA 2025
Daniel berichtet: „Mia, eine Mitarbeiterin der IFA, kam mehrmals täglich mit einer Schulklasse an unseren Stand. Nach jeder Tour sagte sie mir, dass wir mit Abstand der spannendste und relevanteste Aussteller für die Jugendlichen seien. Und das hat sie so sehr begeistert, dass sie nach Feierabend nochmal privat vorbeikam, um sich intensiver mit unseren Ideen auseinanderzusetzen. Für mich ein starkes Zeichen: Wir können gerade die junge Generation inspirieren und zum Nachdenken anregen.“

Katharina von Murena erzählt: „Besonders beeindruckend fand ich die Leute, die mit voller Überzeugung ihre Mission im Alltag leben – ob das nun Carsten ist, der davon spricht, mit seinen Produkten etwas mehr Licht in die Welt bringen zu wollen, oder die „Open-source-Family“, die an unseren Stand kam: Eltern, die ihren Kindern beibringen ethische Technologie zu nutzen. Von diesem Event bleibt mir vor allem das Strahlen in den Augen der Menschen in Erinnerung.“
Carsten resümiert: „Es gab sehr viele Highlights, aber eines möchte ich besonders hervorheben: unseren Messestand. Während viele Unternehmen, gerade aus dem asiatischen Raum, keinen eigenen Stand mitbringen können – was bedeutet, dass nur für dieses Event zahlreiche Stände gebaut werden müssen, nur um sie dann nach der IFA wieder zu verschrotten – haben wir auf ein modulares System gesetzt. Unser lieber Paddy hat es mit viel Mühe und Herzblut aufgebaut. Nach der IFA 2025 nehmen wir es einfach wieder mit, nutzen es für andere Events und produzieren so deutlich weniger Müll. Für mich ist das ein perfektes Beispiel dafür, wie wir unsere Philosophie der Modularität und Nachhaltigkeit ganz praktisch umsetzen. Nicht nur bei unseren Produkten, sondern grundsätzlich in unserem Wirken und Handeln.“

Samuels Highlight: „Neben all den großen Marken, die auf der IFA 2025 natürlich sehr präsent sind, war mein persönliches Highlight ein ganz kleiner Anbieter, den man wirklich suchen musste. Es handelt sich um ein niederländisches Unternehmen aus dem Batterie- und Akkusegment, mit dem ich sehr gute Gespräche führen konnte. Besonders spannend: Sie haben eine Technologie entwickelt, mit der sich Akkus mit deutlich mehr Kapazität bei gleicher Baugröße realisieren lassen. Das klingt nach einer vielversprechenden Partnerschaft, die vielleicht schon bald auch unserem Universalakku zugutekommen könnte.“
Ein ganz besonderes Highlight: Das neue Murena SHIFTphone 8 mit /e/OS
Richtig toll war es, dass wir Murena bei uns am Stand hatten. Murena ist ein französisches Unternehmen, das sich auf datenschutzfreundliche Smartphones und Services spezialisiert hat. Herzstück ihrer Arbeit ist das alternative Betriebssystem /e/OS, ein auf Android basierendes Open-Source-OS, das frei von Google-Diensten läuft und den Fokus klar auf Datensouveränität, Privatsphäre und Transparenz legt.
Dass das neue Murena SHIFTphone 8 mit /e/OS direkt auf der IFA vorgestellt werden konnte, war für uns ein echtes Highlight. Denn es zeigt, wie gut unsere Philosophien zueinander passen: SHIFT steht für faire, modulare und reparierbare Hardware, Murena für digitale Selbstbestimmung und Privatsphäre. Gemeinsam bringen wir beides in einem Gerät zusammen: nachhaltige Hardware und ein Betriebssystem, das dir die volle Kontrolle über deine Daten lässt.
Mehr Infos zum Murena SHIFTphone 8 und die Möglichkeit zur Bestellung findest du direkt bei Murena: murena.com

Fazit zum diesjährigen IFA-Besuch
Mit dem Innovation Award im Gepäck, vielen wertvollen Gesprächen und neuen Verbindungen blicken wir voller Energie auf die kommenden Monate. Wir sind dankbar für alle, die uns auf dieser Reise begleiten und wir sind überzeugt: Gemeinsam können wir die Technologie-Welt ein Stück nachhaltiger gestalten.
Trotz der vielen Eindrücke und Begegnungen während der Messetage haben Samuel und Carsten die Gelegenheit genutzt, gemeinsam mit dem Team direkt vor unserem Stand einen kurzen BruderTalk aufzuzeichnen. Schaut gerne mal rein:
18. Juli 2025
Gedankenverloren scrolle ich durch die Baustellenbilder unseres ersten Gänsemarkt-Blogartikels, erschienen im Dezember 2021. Fast vier Jahre später ist von den Gerüsten, Bauleuchten, Schraubstützen und Maschinen nichts mehr zu sehen. Der Gänsemarkt hat sich zu einem pulsierenden Treffpunkt entwickelt, der unsere Vision von einem nachhaltigen und gemeinschaftlichen Lebensraum Wirklichkeit werden lässt.
Als Team im Gänsemarkt
Im Home-Office arbeitend, bekomme ich den Gänsemarkt nur selten zu Gesicht. Umso schöner ist es, wenn die SHIFT-Teamtage mit einem gemeinsamen Abendessen unter lieben Kollegen und Kolleginnen in diesem mit viel Fleiß, Mühe und Akribie wiederbelebten Haus stattfinden. Auf den Tischen sind Raclettes mit vielerlei Köstlichkeiten aufgebaut, und in der gemütlichen Fachwerkatmosphäre wird der Abend immer länger.
England im Gänsemarkt
Als Familie sind wir wenige Wochen später erneut in der Gegend unterwegs. In Tiny House und Zelt übernachten wir an der Singliser Mühle – ebenfalls ein wertvoller Ort, an dem SHIFT-Werte spürbar werden. Wir genießen die Sonne am Singliser See, beobachten die Surfer und Stand-Up-Paddler, besuchen den Tierpark Knüll und treffen uns schließlich am Abreisetag zum Frühstück mit Freunden. Freunde, die seit vielen Jahren in England leben, die wir fast genauso lange nicht mehr gesehen haben, deren Kinder unsere Kinder nur vom Hörensagen oder aus Videocalls kennen und die für nur wenige Tage auf Deutschlandreise sind. Der Gänsemarkt ist genau der richtige Ort für dieses lang ersehnte Wiedersehen. Wir reservieren beim Team jede Menge Brötchen, decken uns im Dorfladen mit Butter, Marmelade und Honig ein und beobachten beim Brötchen schmieren die vielen Wochenendler, die sich zum Samstagmorgeneinkauf im Gänsemarkt über den Weg laufen.
Ausstellung zum jüdischen Leben
Auf dem Weg zu unserem Frühstückstisch steige ich mit Tellern und Besteck über die schmale Treppe in die erste Etage und befinde mich plötzlich in einer anderen Welt. Coworkingraum und einige weitere Bereiche wurden in eine Ausstellung umfunktioniert, die eindrücklich über das jüdische Leben in Falkenberg und Hebel zur Zeit des zweiten Weltkriegs informiert. Mein Blick schweift über große Aufsteller mit Geschichten zu den Schicksalen einzelner Menschen, Bilder, Briefe und andere Fundstücke. All das in einem Gebäude, das diese grausamen Erinnerungen mit- und überlebt hat, heute aber für Werte wie Frieden, Gemeinschaft, Wertschätzung und Miteinander steht.

Der Gänsemarkt ist anders
Anders, als die meisten Häuser in Falkenberg. Anders, als die meisten Häuser überhaupt. Viele Gebäude werden nur bewohnt, der Gänsemarkt hingegen wird belebt. Auf dem Weg zurück von unserem Kurzurlaub wandern meine Gedanken über die Eindrücke der vergangenen Tage. Die Entwicklung des Gänsemarkts erinnert mich oft an die Entstehung unserer Produkte. Auch diese benötigen Zeit, um zu reifen und marktreif zu werden. Doch wenn sie es dann sind, sind sie nicht nur funktional, sondern auch Ausdruck unserer Philosophie und unseres Engagements für Nachhaltigkeit und Innovation. Der Gänsemarkt ist ein lebendiges Beispiel dafür, dass sich Geduld und Hingabe lohnen. Er zeigt, dass wir mit vereinten Kräften und einer klaren Vision Großes erreichen können – sowohl in der Gestaltung von Lebensräumen als auch in der Entwicklung unserer Produkte.

16. Juni 2025
Für die ersten 8.000 SHIFTphones 8 haben wir 296 Gramm Gold in Form von Goldcredits erworben. Damit unterstützen wir den verantwortungsvollen Abbau von Gold im Kleinbergbau in Geita in Tansania. Wir zeigen euch in diesem Beitrag, was hinter den Goldcredits steckt – und wie wir damit Veränderung bewirken

Gold ist eines der vielen Metalle in unseren Smartphones, mit denen die meisten von uns etwas verbinden, wie auch schon Generationen vor uns. Während Gold in der Finanz- und Schmuckindustrie aufgrund seines Aussehens und seines Werts präsent ist, kommt es in der Elektronikindustrie aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften, wie seiner guten Leitfähigkeit, zum Einsatz.
Gold in Smartphones
Zwar macht Gold nur einen sehr geringen Anteil am Gesamtgewicht des Geräts aus, doch wie wir im Rahmen unserer Analysen im Loopphone-Forschungsprojekt festgestellt haben, ist Gold einer der Hotspots in Bezug auf die Umweltwirkungen. Auch in sozialer Hinsicht ist Gold trotz seines geringen Anteils am gesamten Gerät ein bedeutender Rohstoff. Millionen von Menschen weltweit verdienen mit dem Abbau dieses seltenen Metalls ihren Lebensunterhalt. Dass dieser Abbau nicht nur ökologische, sondern auch soziale Herausforderungen mit sich bringt, hat Carsten Waldeck 2017 in der Demokratischen Republik Kongo persönlich erlebt. Dort sah er mit eigenen Augen, was es für die Menschen bedeutet, im Kleinbergbau zu arbeiten: harte körperliche Arbeit in engen, mit einfachen Werkzeugen gegrabenen Stollen – begleitet von täglichen Risiken und enormen Belastungen, um die Familie zu ernähren. Immer besteht das Risiko, dass etwas passiert, wie z. B. ein heftiger Regenguss, der die Sicherheit in den Stollen schlagartig verschlechtern kann. Damals war klar: Wir wollen einen Teil dazu beitragen, Wandel zum Positiven zu bewirken und Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Carsten in der DR Kongo 2017
Diese Eindrücke waren der Anstoß für weiteres Engagement. Seitdem haben wir uns in vielen Projekten engagiert. Dabei geht es darum, Veränderungen auch für weitere Rohstoffe wie Kobalt zu unterstützen. Ein Beispiel ist unsere Zusammenarbeit mit Closing the Loop. Sie arbeiten in Ländern, in denen es keine gute Recycling-Infrastruktur gibt. Denn Elektroschrott, der Gold enthält, wird dort entweder auf Deponien gelagert oder unter gefährlichen Bedingungen und offenem Feuer recycelt. Wenn Gold richtig recycelt wird, kommt es zusammen mit Kupfer, Silber und anderen Metallen wieder zum Einsatz. Mehr Informationen zum Projekt findest du hier: shift.eco/closing-the-loop-ctl/
Neben Closing the Loop haben wir auch weitere Projekte unterstützt, die sich für faire Bedingungen und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen einsetzen.
Dazu gehören zum Beispiel die Earthbeat Foundation, die sich für strukturelle Veränderungen im Goldabbau und darüber hinaus engagiert, sowie die Arbeit des Goldschmieds Thomas Becker, der Carsten bei seiner Reise in die DR Kongo begleitet hat.
Responsible Gold Credits in die Lieferkette integrieren
Die „Umarmung der Lieferkette“ – so nennen wir unseren Ansatz, um Veränderungen entlang unserer Lieferketten aktiv mitzugestalten.
Dabei setzen wir zum einen bei unseren direkten Lieferanten und deren Zulieferern an. Zum anderen engagieren wir uns dort, wo der größte Schaden an Mensch und Natur entsteht: beim Abbau der Rohstoffe. Systeme wie die Responsible Gold Credits ermöglichen es, direkt vor Ort Verbesserungen der Arbeitsbedingungen im Kleinbergbau zu bewirken. Ein Beispiel für die praktische Umsetzung dieses Ansatzes ist unser Responsible-Gold-Credit-Projekt in Tansania.
Goldabbau in Geita Tansania
Für das Responsible-Gold-Credit-Projekt stand am Anfang, eine Bergbau-Community zu finden, die Mindestnachhaltigkeitskriterien erfüllt und sich auf den Weg gemacht hat, Verbesserungen umzusetzen. Die Wahl fiel auf die Bergbau Community in Geita, Tansania. Das Responsible Gold Credit Projekt soll die Community dabei unterstützen, Investitionen zu tätigen, die aus dem laufenden Betrieb heraus nur eingeschränkt möglich wären. Im Vergleich zu Fairmined-/Fairtrade-zertifizierten Minen wird die Community bei unserem Projekt erst in die Lage versetzt, sich in Richtung eines dieser Standards zu entwickeln. Denn oft haben Bergbau-Communities nicht den finanziellen Spielraum, um Kredite aufzunehmen und alle Maßnahmen direkt umzusetzen.
Der Ansatz, diese Entwicklung positiv zu unterstützen, hat uns überzeugt. Die Community erhält eine Gutschrift über den Marktpreis hinaus für jedes Gramm abgebautes Gold. Damit können die nötigen Investitionen getätigt werden. Als Teil der Arbeitsgruppe, die das „Responsible Gold Credit“-Projekt aufgebaut hat, hat uns besonders imponiert, wie The Impact Facility als zentraler Akteure in der Arbeitsgruppe auf die Wünsche der Community eingegangen sind, um zu verhindern, dass das Projekt von oben herab durchgesetzt wird. Denn die Bergbau-Community entscheiden selbst, welche Maßnahmen sie mit den Gutschriften am dringendsten umsetzen wollen.

Auf dem Bild seht ihr eine der ersten Investitionen, die dank der Goldcredits möglich wurde: neue Schutzausrüstung für die Bergbau-Community in Geita. In den kommenden Monaten nehmen wir euch mit und zeigen, was sich sonst noch bewegt.
06. Juni 2025
SHIFT-Sommerfest 2025
Wir haben in diesem Jahr bereits vieles erreicht, manche Herausforderung gemeistert – und zugleich liegt noch einiges vor uns.
Lasst uns gerne darüber austauschen, miteinander ins Gespräch kommen, Gedanken teilen oder einfach ganz entspannt den Sommertag genießen.
Wir laden euch ganz herzlich zu unserem Sommerfest am 23. August um 15:00 Uhr auf unserem SHIFT-Campus in Falkenberg ein.
Freut euch auf…
- Lecker Kaffee & Kuchen in unserem Gänsemarkt
- Einblicke in unsere Arbeit
- Live-Reparaturen
- Schatzkiste: Stöbert nach alten Schätzen
- SHIFT your shirt!
- SHIFTphone/sound/book etc.: Das ist eure Chance ein Produkt zu testen, was euch schon immer interessiert hat.
- Nette Gespräche, offene Arme und Türen.

Parkmöglichkeiten


13. Mai 2025
„Das erste deutsche Smartphone“ – so hieß der Galileo-Beitrag über uns, der seit 2019 Millionen Menschen erreicht hat. Und obwohl seitdem viele Jahre vergangen sind, werden wir noch heute regelmäßig darauf angesprochen. Der Beitrag hat etwas ausgelöst – ein Bedürfnis, das gerade in letzter Zeit noch größer geworden ist: Technologie, die in Europa gedacht und entwickelt wird. Als SHIFT wollen wir mitgestalten – und nicht einfach nur konsumieren, was in den USA oder Asien entsteht. Produkte, denen man vertrauen kann. Und Unternehmen, die anders denken.
#BuyEurope – mehr als nur ein Hashtag
In Zeiten großer Unberechenbarkeit, in denen nationale Eigeninteressen wieder über gemeinsame Lösungen gestellt werden, Kompromisse seltener geworden sind und politische Akteure – gerade in den USA – lieber mit der Faust auf den Tisch hauen, als miteinander ins Gespräch zu kommen, wächst das Bedürfnis nach Stabilität, Verlässlichkeit und regionaler Verantwortung. In genau diesem Kontext gewinnt #BuyEurope für viele Konsument:innen an Bedeutung. Die Frage ist dabei nicht nur: Woher kommt mein Smartphone? Sondern auch: Wer hat es entwickelt? Wer profitiert davon? Und wie nachhaltig ist das Ganze eigentlich gedacht?
SHIFT ist ein deutsches Unternehmen – gegründet im ländlichen Nordhessen, mit klarem Fokus auf Fairness, Reparierbarkeit und Nachhaltigkeit. Aber: Unsere Geräte werden in China gefertigt. Ein Widerspruch?

Warum wir in China produzieren
Die Geschichte von SHIFT ist von Anfang an eng mit China verbunden. Carsten Waldeck, einer unserer Gründer, ist seit über 20 Jahren regelmäßig dort unterwegs. Er hat in dieser Zeit nicht nur wertvolle Partnerschaften aufgebaut, sondern auch Freundschaften geschlossen. Ohne diese Beziehungen wäre die Umsetzung unserer Idee – ein nachhaltiges Smartphone – gar nicht möglich gewesen.
Fast alle essenziellen Komponenten eines Smartphones stammen heute aus dem asiatischen Raum. Statt diese Bauteile um die halbe Welt zu transportieren, war für uns schnell klar: Wir wollen dahin gehen, wo die Teile herkommen – und unsere Vorstellung einer verantwortungsvollen Fertigung direkt vor Ort umsetzen.
Unsere ersten Geräte wurden Anfangs noch in einem externen Betrieb in Shenzhen gefertigt. Doch wir merkten schnell: Die Bedingungen vor Ort konnten wir als kleines Unternehmen wenig beeinflussen. Also gingen wir einen Schritt weiter. 2018 haben wir gemeinsam mit der NGO TAOS unsere eigene Manufaktur in Hangzhou aufgebaut. Die SHIFT-Manufaktur produziert ausschließlich für uns und ermöglicht es uns, unsere Vorstellungen einer fairen, nachhaltigen Fertigung direkt umzusetzen.

In der SHIFT-Manufaktur werden viele Dinge grundlegend anders gedacht: Statt steriler Hallen und Schichtarbeit rund um die Uhr gibt es Tageslicht, Pflanzen und bequeme Stühle. Dank der modularen Bauweise unserer Geräte wird nicht geklebt – die Module werden einfach zusammengesteckt und geschraubt. Das macht die Arbeit angenehmer. Niemand muss Schutzkleidung tragen, es gibt keine Absauganlagen mit Lärm, sondern eine ruhige, offene Atmosphäre.
Auch die Arbeitsbedingungen unterscheiden sich deutlich vom Branchendurchschnitt: Flexible 40-Stunden-Woche, faire Entlohnung (mindestens das 2,5-Fache des lokalen Mindestlohns), keine Überstunden.
Wir zeigen: Faire Produktion in China ist möglich – wenn man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und neue Wege zu gehen.

Wertschöpfung made in Germany – das Gegenteil von Dropshipping
Unsere gesamte Produktentwicklung findet in Deutschland statt. Design, Konzeption, Software, Support, und nicht zuletzt: unser einzigartiges modulares Design – all das entsteht bei uns im nordhessischen Falkenberg. Dort schaffen wir echte Wertschöpfung – und das spürt man:
Für jeden Fertigungsjob in China entstehen rund drei- bis viermal so viele Jobs in Deutschland. Wir investieren bewusst in eine ländliche Region – unser Hauptsitz in Falkenberg, Nordhessen, ist nicht nur unser Entwicklungsstandort, sondern auch ein Ort, an dem wir langfristig Arbeitsplätze mit Sinn schaffen. Hier entstehen Design, Software, Servicekonzepte und die Idee hinter jedem SHIFTphone.
Unsere Geräte sind nicht nur modular und leicht reparierbar – sie setzen auch Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit. Und das Besondere: Trotz dieser Modularität überzeugen unsere Geräte mit einem reduzierten, durchdachten Design, das – entgegen mancher Vorstellung – keineswegs klobig wirkt. Und trotz anderer Behauptungen haben wir es mit dem SHIFTphone 8 gezeigt: Ein modulares Gerät kann auch wassergeschützt konstruiert sein.
Technologie aus Europa braucht Mut
SHIFT steht für eine Veränderung: Nicht einfach nur ein weiteres Gerät, das nach ein paar Jahren im Müll landet – oder schlimmer noch – beim ersten Defekt schon ein wirtschaftlicher Totalschaden ist, sondern ein echtes Statement. Wir wollen Technologie, die Sinn macht – für Menschen und für unseren Planeten. Und wir wollen zeigen, dass es möglich ist, europäische Werte mit globaler Zusammenarbeit zu verbinden.
25. Feb. 2025
Wusstest du, dass wir mehr über die Oberfläche des Mondes wissen als über die Tiefsee? Dies zeigt, wie wenig wir über den größten Lebensraum unseres Planeten, den Ozean, wissen, obwohl er eine zentrale Rolle für das Leben auf der Erde spielt. Er bietet Nahrung, sichert Einkommen und reguliert das Klima. Doch genau dieses fragile und gleichzeitig lebenswichtige Ökosystem steht zunehmend unter Druck: Bergbau in der Tiefsee rückt stärker ins Zentrum globaler Diskussionen.
Seit 2023 sind wir ein Unterzeichner des Moratoriums zum Tiefseebergbau und haben darüber berichtet. Seitdem hat sich viel getan – und doch bleibt die Tiefsee ein Ort voller offener Fragen und ungelöster Konflikte. In diesem Update werfen wir einen Blick auf die aktuellen politischen Entwicklungen und beleuchten, warum die Debatte um den Tiefseebergbau längst nicht nur Wissenschaft und Politik betrifft, sondern auch uns alle.
Dafür haben wir Tim-Frederik Hahn gebeten, die neuesten Entwicklungen zu erklären und aufzuzeigen, worauf es jetzt ankommt. Tim forscht und promoviert an der Universität Bremen zur europäischen Debatte vom Tiefseebergbau. Lieber Tim, vielen Dank für deine Bereitschaft uns einen kleinen Überblick zur aktuellen Debatte zu geben!
Wie würdest du den aktuellen Stand der politischen Debatte zum Thema Tiefseebergbau auf globaler und europäischer Ebene beschreiben?
Grundsätzlich muss dabei zwischen nationalen Gewässern, welche in der Zuständigkeit einzelner Länder liegen und den internationalen Gewässern, für welche die Internationale Meeresbodenbehörde zuständig ist, unterschieden werden. Auf globaler Ebene haben sich 32 Staaten gegen den Tiefseebergbau ausgesprochen. Von diesen 32 Staaten sind 14 europäische Staaten. Sich gegen den Tiefseebergbau auszusprechen, meint dabei, dass die Staaten entweder ein Moratorium, eine „precautionary pause“ oder im Falle von Frankreich einen Bann des Tiefseebergbaus unterstützen. Während Bergbaufirmen für einen Abbau werben und viele Nichtregierungsorganisationen dagegen Position beziehen ist es so, dass eine Erkundung der Möglichkeiten des Tiefseebergbaus stattfindet, es aber noch kein grünes Licht für einen kommerziellen Abbau gibt. Die Internationale Meeresbodenbehörde ist dabei ein Regelwerk zu erstellen unter welchen Voraussetzungen Tiefseebergbau eventuell möglich ist, hat dies jedoch noch nicht abgeschlossen. Auf nationaler Ebene hat bisher nur Norwegen geplant Tiefseebergbau in naher Zukunft in eignen Gewässern zu erlauben. Aber auch Norwegen hat seine Vorhaben im vergangenen Dezember pausiert. 2025 ist dabei ein spannendes Jahr, da zum einen die internationale Meeresbodenbehörde ihr Regelwerk vollenden möchte und andererseits eines der führenden Tiefseebergbauunternehmen angekündigt hat 2025 erstmalig eine Bewerbung, um kommerziellen Tiefseebergbau betreiben zu können einreichen möchte.
Welche konkrete Rolle nimmt Deutschland in der europäischen und internationalen Diskussion um Tiefseebergbau ein?
Deutschland ist ein führender Akteur in der Erforschung der Tiefsee und besitzt von der internationalen Meeresbodenbehörde Lizenzen für das Erforschen der Tiefsee in internationalen Gewässern. Deutschland hat sich jedoch 2022 für eine „precautionary pause“ beim Tiefseebergbau ausgesprochen und will bis auf weiteres keine Anträge auf kommerziellen Abbau von Rohstoffen in der Tiefsee unterstützen. Auch auf internationaler Ebene setzt sich Deutschland für einen besseren Schutz der Tiefsee und das Vorsorgeprinzip ein. Das Vorsorgeprinzip bedeutet frühzeitig und vorausschauend zu handeln, um Belastungen der Umwelt zu vermeiden.

ROV Team/GEOMAR (CC-BY 4.0) ebenso wie Beitragsbild
Gibt es derzeit bereits Produkte oder Technologien, die Materialien aus dem Tiefseebergbau enthalten? Wenn ja, wie häufig kommen wir als Verbraucher damit in
Berührung?
Es ist noch kein kommerzieller Tiefseebergbau erlaubt und somit gibt es auch noch keine Produkte, die Rohstoffe vom Meeresboden verwenden. Mit den Metallen, die in Zukunft auch am Meeresboden abgebaut werden könnten, kommen Verbraucher*innen jedoch sehr häufig in Kontakt. Sie werden etwa in Smartphones oder Elektroautos verwendet.
Wie können einzelne Bürgerinnen und Bürger einen Beitrag zum Schutz des Tiefsee- Ökosystems leisten? Gibt es konkrete Handlungsoptionen oder Initiativen, die unterstützt werden können?
Einzelne Bürger*innen können sich insbesondere durch das Auseinandersetzen mit dem Thema Tiefseebergbau, das Unterstützen verschiedener NGOs oder durch das generelle Unterstützen von Recycling und umweltfreundlichem wirtschaften in ihrem Alltag einbringen.
Was war für dich persönlich die größte Überraschung oder Erkenntnis in deiner Forschung oder während deiner Recherchen zum Tiefseebergbau? Gab es unerwartete Wendungen oder neue Perspektiven?
Als ich angefangen habe mich dem Thema auseinanderzusetzen fand ich besonders zwei Dinge faszinierend. Zum einen wie wenig wir über die Tiefsee wisse und wieviel die Forschung mit jedem neuen Tauchgang in der Tiefsee herausfindet. Zum anderen fand ich es spannend wie viele kleine und große Unternehmen sich gegen den Tiefseebergbau ausgesprochen haben.
Was stimmt dich optimistisch, wenn du an die Zukunft des Tiefsee-Ökosystems und die globalen Bemühungen zur Regulierung des Tiefseebergbaus denkst? Gibt es Beispiele
für Fortschritte oder positive Entwicklungen?
Insbesondere drei Entwicklungen könnten meiner Meinung nach den Ökosystemen der Tiefsee zugutekommen. Zum einen die Wahl der brasilianischen Ozeanografin Leticia Carvalho als Chefin der Internationalen Meeresbodenbehörde. Sie folgt dem eher als wirtschaftsnah und pro-Tiefseebergbau geltenden Michael Lodge nach und ihre Wahl ist mit großen Hoffnungen der Umweltschützer verbunden. Zum anderen gibt es ein starkes Engagement von NGOs und eben auch von Unternehmen gegen den Tiefseebergbau, welches immer weiter zunimmt. Und drittens verändern sich die Voraussetzungen für den Verbrauch von Mineralien. Die Forschung an alternativen Techniken sowie mehr Recycling könnten in Zukunft dazu führen, dass die Mineralien, die am Meeresboden abgebaut werden sollen vielleicht gar nicht mehr benötigt werde.
Zum Abschluss noch ein Video-Tipp: Die Environmental Justice Foundation hat einen Beitrag produziert, der das Thema Tiefseebergbau aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und Menschen weltweit zu Wort kommen lässt. Auch wir hatten die Möglichkeit, unsere Sichtweise zu teilen – ein sehenswertes Porträt über die Auswirkungen und Herausforderungen dieses wichtigen Themas.
19. Feb. 2025
Hoher Besuch aus Berlin. Letzte Woche war Lars Klingbeil von der SPD bei SHIFT zu Gast. Politiker von mehreren Parteien waren schon bei uns, bisher eher aus der Landes- und Kommunalpolitik. Alle Ebenen sind wichtig, denn auf regionaler Ebene wollen wir gestalten. Wir wollen unseren Teil zu einem guten demokratischen Miteinander beitragen und schauen, wie wir die Region Nordhessen und speziell Falkenberg und Umgebung und unsere Branche positiv beeinflussen können.
Lobbyismus hat oft einen negativen Beigeschmack und das zu Recht, wenn das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Gruppen, die ihre Interessen in die Politik einbringen, nicht stimmt. Insbesondere dann, wenn die Gruppen, die über mehr finanzielle Mittel verfügen, dadurch auch mehr Einfluss auf politische Entscheidungen haben.
Dass sich Interessengruppen Gehör verschaffen und ihre Wünsche und Anliegen in den politischen Entscheidungsprozess einbringen, ist ein legitimes Element der Demokratie. Es ist wichtig, dass die Politik von der Bevölkerung, von NGOs, aber auch von der Wirtschaft Rückmeldungen zu ihrem Handeln erhält und dieses entsprechend ausrichten kann.
Als kleines Unternehmen haben wir nicht die Kapazitäten, ein eigenes Büro in Brüssel oder Berlin zu unterhalten. Deshalb sind wir Mitglied in verschiedenen Verbänden. Mit der Stimme vieler Unternehmen haben die Stimmen der Verbände viel mehr Gewicht, als wir es als einzelnes, vergleichsweise kleines Unternehmen je hätten.
Warum das wichtig ist
Für uns als SHIFT ist eines unserer stärksten Werkzeuge, Veränderungen zu bewirken, der Politik zu zeigen, dass es auch anders geht und Gesetze für mehr Kreislaufwirtschaft oder dem Right to Repair ambitionierter sein sollten. Erst dann bewegen sich auch die großen Player am Markt. Und die können dann global den Unterschied machen.
Die Verbände, Vereine und Initiativen, in denen wir Mitglied sind, wählen wir so aus, dass sie möglichst Interessen vertreten, die auch unsere sind und die Schnittmengen möglichst groß sind. Wir unterstützen die Arbeit der Verbände, Vereine und Initiativen mit Mitgliedsbeiträgen, arbeiten ehrenamtlich in themenspezifischen Arbeitsgruppen mit, geben Rückmeldungen zu Themen, die diese dann an die Politik weitergeben und vieles mehr. Ein großer Vorteil dieser Verbände, Vereine und Initiativen ist die Vernetzung mit Gleichgesinnten. Hier können wir Erfahrungen austauschen, Rat einholen und gemeinsam eine Stimme für das entwickeln, was uns bewegt. Hier eine Auswahl der Verbände, Vereine und Initiativen, in denen wir aktiv sind:
BITMi – Fachgruppe Nachhaltigkeit und Digitalisierung
Der Bundesverband IT Mittelstand vertritt über 2.400 Unternehmen aus Deutschland. In der Fachgruppe bringt sich SHIFT aktiv ein, um im Verband das Thema Nachhaltigkeit im Kontext der Digitalisierung auf die Agenda zu bringen. https://bitmi.de/fachgruppen/nachhaltigkeit-digitalisierung-zukunftsfaehigkeit/
Bundesverband Nachhaltiges Wirtschaften
Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft BNW e.V. bringt die Stimme der progressiven Unternehmen direkt ins politische Berlin. Seit der Gründung 1992 setzt sich der BNW e.V. als unabhängiger Unternehmensverband für Umwelt-, Klimaschutz und soziale Nachhaltigkeitsaspekte ein. Mit seinen über 700 Mitgliedsunternehmen steht der Verband für mehr als 200.000 Arbeitsplätze; Großunternehmen und Mittelstand sind in dem branchenübergreifenden Netzwerk genauso vertreten wie KMU, Cleantech-Startups und Social-Entrepreneurs. https://www.bnw-bundesverband.de/
Dasselbe in grün
Verband der nachhaltigen Unternehmen: dasselbe in grün setzt sich aktiv für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft ein. Als Interessenverband vertreten sie die Belange grüner Unternehmen, vernetzen die nachhaltige Wirtschaft, informieren über öko-soziale Themen und bieten Tipps für sinnvolle Alternativen zu konventionellen Produkten. https://dasselbe-in-gruen.de/
European Digital SME Alliance
Die Europäische Allianz digitaler kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) ist das größte Netzwerk KMU IKT-Unternehmen in Europa und vertritt insgesamt mehr als 45.000 Unternehmen. Die Allianz ist die gemeinsame Anstrengung von 30 nationalen und regionalen KMU-Verbänden (u.a. BITMi) aus EU-Mitgliedstaaten und Nachbarländern, um digitale KMU in den Mittelpunkt der EU-Agenda zu stellen. Carsten war 2022 Vorsitzender der Digital SME Focus Group ICT Sustainabiltiy und hat sich in der Fachgruppe eingebracht ebenso als Gründungsmitglied der European Green Digital Coalition. https://www.digitalsme.eu/sustainability/
European Partnership Responsible Minerals
Die European Partnership Responsible Minerals ist eine Multi-Stakeholder-Partnerschaft mit dem Ziel, den Anteil verantwortungsvoll produzierter Mineralien aus Konflikt- und Hochrisikogebieten zu erhöhen und einen sozial verantwortlichen Abbau von Mineralien zu unterstützen, der zur lokalen Entwicklung beiträgt. https://europeanpartnership-responsibleminerals.eu/
Fair Cobalt Alliance
Über die Arbeit der Fair Cobalt Alliance haben wir bereits auf unserem Blog berichtet. Sie vernetzt Akteure entlang der gesamten Kobaltlieferkette und engagiert sich für einen professionalisierteren, sicheren und umweltverträglichen handwerklichen Kobaltabbau in der Demokratischen Republik Kongo. Als Teil der Arbeitsgruppe zu Cobalt Credits haben wir mitgewirkt ein System aufzusetzen mit dem durch Kompensation die Mining Communites in der DR Kongo zusätzlich unterstützt werden. https://www.faircobaltalliance.org
Gemeinwohl-Ökonomie
Seit April 2018 sind wir Mitglied der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), weil wir die Vision eines guten Lebens „in einer Welt, in der die Wirtschaft im Einklang mit ethischen Werten ist“, teilen. Die GWÖ setzt sich auch politisch dafür ein, dass die Wirtschaft dem Gemeinwohl und nicht mehr der Geldvermehrung um ihrer selbst willen dient. https://germany.econgood.org/
HOMEberger
Landflucht? Nicht mit uns! Die HOMEberger sind ein Netzwerk von Unternehmerinnen und Unternehmern die über ihre Arbeit hinaus nachhaltige Impulse für Nordhessen geben wollen. https://www.homeberger.de
Prevent Waste Alliance
Auf Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wurde im Mai 2019 die PREVENT Waste Alliance ins Leben gerufen. Sie dient als Plattform für Austausch und internationale Zusammenarbeit. Organisationen aus der Privatwirtschaft, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und öffentlichen Einrichtungen engagieren sich gemeinsam für eine Kreislaufwirtschaft. https://prevent-waste.net/
Rat für Formgebung
Der Rat für Formgebung oder das German Design Council ist die Instanz für Design in Deutschland. Seit 1953. Als Thought Leader tragen wir eine besondere Verantwortung, das Potenzial von Design für eine nachhaltige Zukunft zu entfalten. Dafür bringen der Rat für Formgebung Wirtschaft und Design zusammen – für Circular Design, Transformation und wirtschaftlichen Erfolg. Jedes Jahr nimmt der Rat für Formgebung in seiner Publikationsreihe „The Major German Brands“ herausragende deutsche Markenunternehmen aus der gestaltungsrelevanten Industrie, die durch „designed in Germany“ im globalen Wettbewerb erfolgreich bestehen auf. Wir freuen 2025 zu den The Major German Brands zu gehören.
SEND
Das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland vernetzt über 800 Sozial-Unternehmen und gibt ihnen eine Stimme. Wir sind seit 2018 Mitglied und nutzen diesen Raum, um uns in Formaten wie dem SEND Dorf über aktuelle Herausforderungen auszutauschen, voneinander zu lernen und unsere Interessen als Sozialunternehmen in der Politik zu vertreten. https://www.send-ev.de/
ReUse e.V.
Der gemeinnützige Verein ist auf dem Gebiet des Natur- und Umweltschutzes, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit tätig, fördert die Bildung und Erziehung auf dem Gebiet der Wiederverwendung von elektr(on)ischen Produkten, unterstützt die Herstellung netzwerkbasierter Kooperationsstrukturen, informiert die Öffentlichkeit über die Nutzungsmöglichkeiten und beteiligt sich an wissenschaftlichen Forschungsprojekten. https://reuse-verein.org/
Runde Tisch Reparatur
Der Runde Tisch Reparatur ist ein Zusammenschluss von Umweltverbänden, Verbraucherschützern, Wissenschaft, Handwerkern und Reparaturinitiativen sowie Wirtschaftsunternehmen. Die Mitglieder des Runden Tisches Reparatur sind der festen Überzeugung: Reparatur ist ein wesentlicher Schlüssel für mehr Umwelt- und Ressourcenschutz sowie für die Zufriedenheit von Verbrauchern. Deshalb setzt der Runde Tisch Reparatur sich für die Förderung von Reparatur ein – sowohl auf EU-Ebene, als auch in der nationalen Politik und in lokalen Räumen. Der Runden Tisch Reparatur ist Gründungs- und Lenkungsmitglied der Right to Repair Europe Kampagne setzt sich für ein universelles Recht auf Reparatur auf europäischer Ebene ein. https://runder-tisch-reparatur.de/
United Nations Global Compact
United Nations Global Compact ist ein weltweiter Zusammenschluss, der zwischen Unternehmen und der UNO geschlossen wird, um die Globalisierung sozialer und ökologischer zu gestalten. SHIFT ist seit 2017 Mitglied und bekennt sich damit zu den 10 UN Global Prinzipien (Menschenrechte, Labor, Umwelt, Anti-Corruption). https://unglobalcompact.org/what-is-gc/mission/principles
Darüber hinaus beteiligen wir uns an ausgesuchten politischen Aktionen, unterschreiben Petitionen, sprechen auf Events als unternehmen positionieren uns zu den Themen die uns am Herzen liegen. Beispiele sind: